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Peter
Richter GmbH
Wolfgang Kämmerer
Obermeister der IH
Mainz.de

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Tipps für den Herbst
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| Hydraulischer
Abgleich
Der hydraulische Abgleich hilft, die Heizkosten deutlich zu senken.
Der hydraulische Abgleich in der Theorie Seit
dem 1. April 2004 gilt in Deutschland die DIN EN 12831 (Juni 2003).
Danach ist eine fachgerechte Planung mit Heizlast-, Rohrnetz-, und
Heizflächenberechnung erforderlich. Aus der Planung ergeben sich
Wärmebedarf und Volumenströme. In Deutschland ist der Handwerker,
der sein Werk im Sinne der Verbände vollständig ausführen
möchte, nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen
(VOB) Teil C verpflichtet, Heizungsrohrnetze hydraulisch abzugleichen.
Dem Handwerker sind die für den hydraulischen Abgleich notwendigen
Berechnungen zur Verfügung zu stellen bzw. zu honorieren.
Ein hydraulischer Abgleich ist erreicht, wenn alle parallelen Systeme
(z. Bsp. Heizkörper an einem Strang, z. Bsp. Wohnungen in einem
Gebäude) jeweils den gleichen hydraulischen Widerstand besitzen.
Praktisch ist das jedoch nur bei gleichbleibenden Bedingungen möglich.
Zum Beispiel darf die Pumpenfördermenge nicht schwanken oder
einzelne Heizkörper dürften nicht geschlossen werden. In
der Praxis ist dies jedoch nicht möglich. Deshalb erfolgt der
hydraulische Abgleich für den kritischsten Zustand: der maximalen
Heizlast, bei welcher alle Heizflächen durchströmt werden.
Der hydraulische Abgleich in der Praxis Um
die Durchflussmenge für jeden Heizkörper voreinzustellen,
werden entweder Thermostatventile mit Durchflusskennwert (angepasste
kV-Kegel) eingesetzt und der berechnete Wert eingestellt oder durch
die Rücklaufverschraubungen werden die Durchflußwiderstände
reguliert. Auch hier ist eine Einstellung entsprechend der Berechnung
möglich.
Obwohl gefordert z.B. in der VOB/C DIN 18380, wird der hydraulische
Abgleich in der Praxis oft nicht durchgeführt oder überprüft.
Ist eine Anlage abgeglichen, ergeben sich mehrere Vorteile:
Die Anlage kann mit einem optimalen Anlagendruck und damit mit einer
optimalen niedrigen Volumenmenge betrieben werden. Daraus resultieren
niedrige Anschaffungskosten der Umwälzpumpe und niedrige Energie-
und Betriebskosten während des Betriebes.
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